Technische Einsatzleitung Dithmarschen

V
Vornorm
VDE
Bestimmungen des Verbandes Deutscher Elektrotechniker
Verband
Ein Verband ist ein Zusammenschluss von drei Zügen.
Verbrennung
1. Eine Verbrennung ist eine Redoxreaktion, bei der ein Stoff durch Sauerstoff oxidiert wird. Eine Verbrennung kann heftig in Form eines Feuers oder langsam und relativ kalt etwa beim verrosten von Metallen oder innerhalb eines Lebewesens bei der Verbrennung, also der Oxidation von Nährstoffen ablaufen. Bei der Verbrennung reagiert eine Substanz chemisch mit Sauerstoff. Dabei werden Wärme und Licht freigesetzt. Die Substanz kann fest (z.B. Holz, Kohle), flüssig (Benzin, Alkohol), flüssig werdend (Wachs) oder gasförmig (Methangas, Erdgas) sein. Bei den Feuerwehren werden die brennbaren Stoffe entsprechend in Brandklassen eingeteilt. Die Verbrennung in einem Feuer kann kontrolliert (Nutzfeuer) zum Beispiel in einem Ofen oder Lagerfeuer, oder unkontrolliert (Schadfeuer) bei einem Brand erfolgen. 2. Eine Verbrennung ist eine Schädigung der Haut durch große Hitze, heiße Flüssigkeiten (Verbrühung) oder starke Sonneneinstrahlung (Sonnenbrand). Entsprechend der Stärke der Verbrennung erfolg eine Einstufung in: a) Grad: Leichte Rötung und Schwellungen der Haut, Schmerzen b) Grad: Rötung und Schwellungen der Haut, Blasenbildung, Schmerzen c) Grad: lederartige Hautgebiete, weiß, grau oder schwarz gefärbt, keine Schmerzen.
Verbrennung
die unter Freiwerden von Wärme verlaufende Reaktion von Sauerstoff mit chemischen Elementen und Verbindungen. Verbrennungen verlaufen meist unter Feuererscheinung
Verkehrsunfall
Ein Verkehrsunfall (VKU, VU) ist ein zumindest für einen Unfallbeteiligten unvorhergesehenes plötzliches Ereignis, das im ursächlichen Zusammenhang mit dem Straßenverkehr und seinen typischen Gefahren steht und einen Sachschaden und/oder Personenschaden zur Folge hat, der nicht völlig belanglos ist (bis 25,- Euro). Unfälle mit Beteiligung von Schienen-, Luft- oder Wasserfahrzeugen sind ebenfalls Verkehrsunfälle im weiteren Sinn des Wortes.
Verpuffung
Die Verpuffung ist ein schneller Verbrennungsvorgang. Die Verbrennung verläuft mit einer Geschwindigkeit von weniger als 330 m/s (Schallgeschwindigkeit) ab.
Verpuffung
Explosion mit geringer Flammenausbreitungsgeschwindigkeit (< 1 m/sec) und geringer Druckwirkung, die meist ausreicht, um Fensterscheiben zu zerstören und Türen aus dem Rahmen zu sprengen. Sie ist meist mit einem dumpfem Knall verbunden.
Verteiler
Die Verteiler dienen dazu, die durch eine „größere“ Schlauchleitung zugeführte Wassermenge in mehrere „kleinere“ Schlauchleitungen zu verteilen. Die bei der Feuerwehr üblichen Verteiler habe einen Zugang und drei Abgänge. Jeder der drei Abgänge ist für sich durch ein Niederschraubventil absperrbar. Bei der Feuerwehr findet aber fast nur der Verteiler mit B-Zugang und 1 B- und 2 C-Abgängen Verwendung. 1. Rohr: linker C-Abgang 2. Rohr: rechter C-Abgang 3. Rohr: (Sonderrohr) mittlerer B- bzw. C-Abgang.
Verteiler
Verteiler, ist eine Armatur nach DIN 14345 und dient zur Teilung einer Löschwasserversorgungsleitung in drei Angriffsleitungen. Man unterscheidet in C-Verteiler (C-DCD) und B-Verteiler (B-CBC). Beim C-Verteiler ist es möglich, eine ankommende C-Schlauchleitung in zwei D- und eine C-Schlauchleitung, beim B-Verteiler eine ankommende B-Schlauchleitung in zwei C- und eine B-Schlauchleitung aufzuteilen. Die drei Abgänge müssen durch Niederschraubventile oder Kugelhähne verschließbar sein. Am mittleren Abgang des Verteilers ist mittels einer Verbindungskette ein Übergangsstück angebracht, um den Abgang auf die nächstkleinere Größe zu reduzieren. Gewicht: C-Verteiler max. 3 kg, B-Verteiler max. 6,6 kg.
Verw.
Verwaltung
Vollbrand
Unter Vollbrand versteht man die Brandphase, in der alle vorhandenen brennbaren Stoffe erfasst sind.
(voll entwickelter Brand)
(z.B. ein Haus, das vollständig in Flammen steht).
Vollstrahl
Die Vorteile des Vollstrahls liegen in seiner großen Wurfweite und seiner Auftreffwucht. Dies ist dann von Vorteil, wenn große Entfernungen wegen besonderer Gefahren zu überbrücken sind oder das tiefe Eindringen in Glutnester erforderlich sind.
Vorbeugender Brandschutz
Unter Vorbeugenden Brandschutz versteht man alle Maßnahmen, die einen Ausbruch eines Brandes verhindern. Der Vorbeugende Brandschutz kann sich auf verschiedene Ebenen beziehen, vom Einfamilienhaus bis zu ganzen Orten. Je nach dem Objekt haben verschiedene Maßnahmen Prioritäten. Aber insgesamt gehören die verschiedensten Punkte: Baulicher Brandschutz Dieser umfasst die Unterteilung eines Gesamtobjektes in Brandabschnitte, die Brandbeständigkeit des Baumaterials und der Türen und Fenster. Technischer Brandschutz Darunter fallen die Errichtung von Steigleitungen, Brandmeldeanlagen, Anbringung von Feuerlöschern oder Wandhydranten oder auch örtlich gesehen die Bevorratung von Löschmittel, der Löschwasserversorgung und vieles mehr. Organisatorischer Brandschutz Dieser Punkt umschreibt die Bestellung von Brandschutzbeauftragten, Brandwarten, die Erstellung von Alarmplänen und Brandschutzplänen Brandschutzerziehung Unter Brandschutzerziehung fällt die Schulung von Personen z.B. Mitarbeitern in einer Firma, öffentliche Feuerlöscherübungen etc. Aber auch das Wecken für Brandschutz bei Kindern in Schulen oder Kindergärten fällt unter diesen Punkt.
Vors.
Vorsitzender
Vorschriften
Ein einheitlicher Einsatz der Feuerwehr ist nur möglich, wenn grundsätzliches in Vorschriften geregelt wird. Hierzu gibt es die Feuerwehrdienstvorschriften (FwDV).
Unsere nächsten Termine
So, 05.05.2019
11:00 - 17:00
Tag der offenen Tür
Meldorf
Radio 112
Feuer1
Jens-Uwe Andersson