Technische Einsatzleitung Dithmarschen

OB
Ortsbeauftragter
OBM
Oberbrandmeister/in
OFM
Oberfeuerwehrmann, -frau
OLM
Oberlöschmeister/in
OVerb
Ortsverband
Oelsperre
Funktionsweise Da Öl leichter als Wasser ist und daher obenauf schwimmt, stoppt man die Ausbreitung, indem man eine Sperre, die ebenfalls auf der Wasseroberfläche schwimmt, errichtet. Nach einer erfolgreichen Eingrenzung des Ölfilmes kann das Öl abgeschöpft oder mit Ölbindemittel gebunden werden. Verschiedene Ölsperren Bei Errichtung der Ölsperren muss man beachten, ob es sich um fließende oder stehende Gewässer handelt. Bei kleinen Bächen kann relativ einfach eine improvisierte Ölsperre errichtet werden, indem man einen Holzpfosten hochkant quer zur Fließrichtung einige Zentimeter ins Wasser eintauchend über dem Bach befestigt. Somit kann das Wasser unterhalb wegrinnen und das Öl staut sich zurück. Bei stärkerer Strömung kann es notwendig sein, dass man mehrere solche Sperren hintereinander anlegt. Bei breiteren Gewässern kann man das auch mit B-Druckschläuchen, die man statt mit Wasser mit Luft füllt und auf das Wasser legt und so das Öl vom Wegrinnen hindert. Nur bei Flüssen oder bei Seen ist es notwendig, dass man fertige Ölsperren verwendet, die im Prinzip auch nur große Luftschläuche sind, die aber mit Booten oder Bojen an ihrem Platz gehalten werden. Wenn offene Gerinne besonders gefährdet sind, dass Öl hineinkommt, z.B. Regenwasserabflüsse von Autobahnen, so kann man Stellen einrichten, wo bei Bedarf vorgefertigte Platten eingehängt werden.
Oelspur
Ölspuren sind meist durch Verkehrsunfälle bedingte Verunreinigungen der Fahrbahn durch austretende Treibstoffe oder Motoröle. Die Ölsspuren verursachen, speziell bei Regen eine rutschige Fahrbahn, die wieder zu Folgeunfällen führen können. Deshalb ist es notwendig die Ölspuren so rasch wie möglich zu beseitigen. Vielfach wird es gleich durch den Straßenerhalter durchgeführt, doch muss auch oft die Feuerwehr diese Reinigung durchführen. Zur Reinigung eignen sich am besten Ölbindemittel, die entweder flüssig oder als Pulver aufgetragen werden. Anschließend wird die Fahrbahn wieder gereinigt. Das zusammengesammelte Material muss als Sondermüll entsorgt werden. Ölspuren werden oft auch von Fahrzeugen unbewusst hinterlassen, wenn der Tankverschluss nicht ordentlich zu ist. In diesem Fall erstreckt sich die Ölspur oft über mehrere Kilometer. Vor allem in Kurven ist die Spur stärker zu bemerken. Falls die Fahrbahn noch nicht gereinigt ist, ist besondere Vorsicht beim Passieren dieser Stellen geboten.
Oxidation
Die chemische Vereinigung eines Stoffes mit Sauerstoff wird als Oxidation bezeichnet. Bei der Oxidation wird ein Teil der in den Stoffen enthaltenen chemischen Energie in Wärmeenergie umgesetzt. Bei diesem Vorgang wird immer Wärme frei und nach außen abgegeben. Bei sehr stark beschleunigten Oxidationen wird die Wärmeerzeugung so gesteigert, dass diese in Form des Feuers auftritt. Die Verbrennung verläuft je nach Sauerstoffzufuhr schneller oder langsamer. Sie hört auf, wenn zu wenig Sauerstoff da ist. Das Produkt einer Verbrennung wird als Oxid bezeichnet.
Ölbindemittel
Absorptionsmittel für Mineralöl. Unterliegt in Kennzeichnung und der zu garantierenden Eigenschaften der Ölbinder-Richtlinie (genauer Titel: Anforderungen an Ölbinder; Ministerialblatt 1990 Nr. 18 S.335ff. und Ministerialblatt 1998 Nr. 15). Danach unterscheidet man folgende Typen: - Typ I: Ölbinder mit besonderer Eignung für den Einsatz auf Gewässern; Kennzeichnung blau. - Typ II: Ölbinder für den allgemeinen Einsatz auf dem Land und kleineren Gewässern; Kennzeichnung rot. - Typ III: Ölbinder für besondere Bedarfsfälle, insbesondere in Gewerbe und Industrie. Diese Ölbinder müssen nicht wasserabweisend sein. - Typ IV: Ölbinder mit besonderer Eignung für den Einsatz auf Gewässern. Dadurch gekennzeichnet, dass ein Volumen von mindestens 25 Litern durch eine durchlässige Umhüllung gebunden ist. Ölbinder, die nach dem Einsatz auf ölverunreinigten Verkehrsflächen und Nachreinigung gemäß Gebrauchsanleitung wieder eine ausreichende Griffigkeit der Fahrbahn - insbesondere bei Nässe - gewährleisten, erhalten zur Typbezeichnung die Zusatzbezeichnung R. Beispiel: Ölbinder Typ II-R. Ölbinder der Sonderformen z.B. Ölbindewürfel, Vliese, Tücher oder Kissen erhalten die Zusatzbezeichnung SF.
Ölspur
Als Ölspur bezeichnet man ausgelaufene Betriebsmittel (meist Diesel oder Motor/Getriebeöl) welche sich meist durch defekte Fahrzeuge auf Straßen ausbreite. Diese Ölspuren sind eine Gefahr für den Straßenverkehr. Besonders Zweiradfahrer sind durch solche ausgelaufenen Betriebsmittel stark gefährdet. Durch spezielle Bindemittel wird das Öl aufgenommen und ordnungsgemäß entsorgt. In manchen Landkreisen übernimmt die Reinigung und Entsorgung eine Private Entsorgungsfirma.
Ölspur
Ölspuren sind meist durch Verkehrsunfälle bedingte Verunreinigungen der Fahrbahn durch austretende Treibstoffe oder Motoröle. Die Ölsspuren verursachen, speziell bei Regen eine rutschige Fahrbahn, die wieder zu Folgeunfällen führen können. Deshalb ist es notwendig die Ölspuren so rasch wie möglich zu beseitigen. Vielfach wird es gleich durch den Straßenerhalter durchgeführt, doch muss auch oft die Feuerwehr diese Reinigung durchführen. Zur Reinigung eignen sich am besten Ölbindemittel, die entweder flüssig oder als Pulver aufgetragen werden. Anschließend wird die Fahrbahn wieder gereinigt. Das zusammengesammelte Material muss als Sondermüll entsorgt werden. Ölspuren werden oft auch von Fahrzeugen unbewusst hinterlassen, wenn der Tankverschluss nicht ordentlich zu ist. In diesem Fall erstreckt sich die Ölspur oft über mehrere Kilometer. Vor allem in Kurven ist die Spur stärker zu bemerken. Falls die Fahrbahn noch nicht gereinigt ist, ist besondere Vorsicht beim Passieren dieser Stellen geboten.
Unsere nächsten Termine
Sa, 27.07.2019
13:00 - 17:00
Übung Alarmmodul C
Hennstedt
Radio 112
Feuer1
Jens-Uwe Andersson