Technische Einsatzleitung Dithmarschen

LF
Löschgruppenfahrzeug
LF
Löschgruppenfahrzeug.
Löschgruppenfahrzeuge haben grundsätzlich eine ganze Gruppe (1:8) an Bord.
LF´s gibt es als LF16 und LF8. Das LF16 hat im gegensatz zum LF8 einen eigenen Wassertank.
LF 10/6
Löschgruppenfahrzeug mit einer vom Fahrzeugmotor angetriebenen Feuerlöschkreiselpumpe FPN 10-1000, einer feuerwehrtechnischen Beladung für den Löscheinsatz und einer feuerwehrtechnischen Beladung für den Hilfeleistungseinsatz kleineren Umfangs. Der Löschwasserbehälter hat mindestens 600 l nutzbaren Inhalt. Die zulässige Gesamtmasse darf bei Straßenantrieb 7500 kg und bei Allradantrieb 10500 kg nicht überschreiten.
LF 16
Löschgruppenfahrzeug wie LF 16/12, jedoch ältere Bauweise mit weniger Beladung und Begrenzung des zulässigen Gesamtgewichts auf 12000 kg.
LF 16/12
Es ist ein Feuerwehrfahrzeug für Brandbekämpfung und Technische Hilfe. Es ist mit einer Feuerlöschkreiselpumpe ausgestattet, die 1600 l/min. Wasser fördert, einer Schnellangriffseinrichtung, einer feuerwehrtechnischen Beladung und einem eingebauten Wasserbehälter von mindestens 1200 Litern.
LF 16/12
Löschgruppenfahrzeug mit einer vom Fahrzeugmotor angetriebenen Feuerlöschkreiselpumpe und einer feuerwehrtechnischen Beladung; Ausstattung: Feuerlöschkreiselpumpe FP 16/8, Löschwasserbehälter mit 1200 oder 1600 l nutzbarem Inhalt, feuerwehrtechnische Beladung. Zulässiges Gesamtgewicht 12000 kg oder 13500 kg je nach Größe des Löschwasserbehälters. (Nachfolgemodell von LF 20/16)
LF 16/TS
Löschgruppenfahrzeug mit einer vom Fahrzeugmotor angetriebenen Feuerlöschkreiselpumpe und einer feuerwehrtechnischen Beladung; Ausstattung: Feuerlöschkreiselpumpe FP 16/8, anstelle eines Löschwasserbehälters eine Tragkraftspritze TS 8/8 und feuerwehrtechnische Beladung. Zulässiges Gesamtgewicht: 9000 kg.
LF 20/16
öschgruppenfahrzeug mit einer vom Fahrzeugmotor angetriebenen Feuerlöschkreiselpumpe FPN 10-2000 und einer feuerwehrtechnischen Beladung für den Löscheinsatz. Der Löschwasserbehälter hat mindestens 1600 l nutzbaren Inhalt. Die zulässige Gesamtmasse darf 14000 kg nicht überschreiten.
LF 24
Löschgruppenfahrzeug mit einer vom Fahrzeugmotor angetriebenen Feuerlöschkreiselpumpe und einer feuerwehrtechnischen Beladung. Ausstattung: Feuerlöschkreiselpumpe FP 24/8, Löschwasserbehälter von mindestens 1600 l nutzbarem Inhalt, Schaummittelbehälter mit 200 l nutzbarem Inhalt, fest eingebaute maschinelle Zugeinrichtung, Generator, Lichtmast und feuerwehrtechnische Beladung. Zulässiges Gesamtgewicht: 16000 kg. (Das Fahrzeug ist nicht mehr genormt.)
LF 8
öschgruppenfahrzeug mit einer vom Fahrzeugmotor angetriebenen Feuerlöschkreiselpumpe und einer feuerwehrtechnischen Beladung. Ausstattung: Feuerlöschkreiselpumpe FP 8/8, eine Tragkraftspritze TS 8/8 und feuerwehrtechnische Beladung. Zulässiges Gesamtgewicht: Je nach Ausführung 6000, 7500 oder 9000 kg. (Das Fahrzeug ist nicht mehr genormt.)
LF 8/6
Die erste Zahl gibt die Fördermenge in 100 Liter/Minute der eingebauten Kreiselpumpe an, also 800 l/min. Dasselbe gilt für LF 16 und LF 24. Die zweite Zahl gibt die Mindestmenge an mitgeführtem Wasser an: 6 = 600 l, 12 = 1200 l. Die Beladung der Feuerwehrfahrzeuge ist genormt.
LF 8/6
Löschgruppenfahrzeug mit einer vom Fahrzeugmotor angetriebenen Feuerlöschkreiselpumpe und einer feuerwehrtechnischen Beladung. Ausstattung: Feuerlöschkreiselpumpe FP 8/8, Löschwasserbehälter mit 600 l nutzbarem Inhalt und feuerwehrtechnischer Beladung. Zulässiges Gesamtgewicht: Je nach Ausführung 7500 oder 9500 kg. (Das Fahrzeug ist nicht mehr genormt.)
LF16
LF8
LFS
Landesfeuerwehrschule
LFV
Landesfeuerwehrverband e.V.
LJW
Landes-Jugendwart
LM
Löschmeister/in
Landesfeuerwehrverband
Kann man als die Gewerkschaft der Feuerwehren ansehen. Verbände haben Anhörungs- bzw. Mitwirkungsrecht. Die Mitgliedschaft in einem Verband ist vollkommen getrennt von der gesetzlichen Aufgabenerfüllung der Feuerwehren zu sehen.
Lehrgänge
Lehrgänge werden in einheitlicher Form auf Kreisebene und an den Feuerwehrschulen durchgeführt.
Leichtschaum
Leichtschaum besitzt eine erstickende Wirkung. Der Wasseranteil ist zu gering, um von einer abkühlenden Wirkung zu sprechen. Im Gegensatz zu Schwerschaum und Mittelschaum wird Leichtschaum mit Hilfe von Generatoren erzeugt. Einsatzbereiche für den Leichtschaum sind das Fluten von großen Räumen, Hallen usw. Um ein vollständiges Fluten der Räume zu erreichen, sind an den gegenüberliegenden Seiten Öffnungen zum Entweichen der Luft zu schaffen. Eingesetzt wird Leichtschaum zur Brandbekämpfung von - festen, glutbildenen Stoffen und zum - Löschen von brennbaren Flüssigkeiten.
Leistungsspange
Die Leistungsspange ist die höchste Auszeichung, die man in der Jugendfeuerwehr erreichen kann. Um sie zu bekommen muss man eine Prüfung absolvieren. An der Prüfung teilnehmen kann jeder, der mindestens 15 Jahre alt und schon 1 Jahr in der Jugendfeuerwehr Mitglied ist. Was macht man bei der Leistungsspange? Man muss in einer Gruppe fünf verschiedene Aufgaben bewältigen. Diese Leistungsbewertung erstreckt sich auf gute persönliche Haltung und geordnetes und geschlossenes Auftreten, auf Schnelligkeit und Ausdauer, Körperstärke und Körpergewandtheit und auf ausreichendes feuerwehrtechnisches und allgemeines Wissen und Können. Hierbei ist die erfolgsversprechende Gemeinschaftsleistung der Gruppe am wichtigsten, denn der Stärkere hilft dem Schwächeren. Diese fünf verschiedenen Aufgaben sind: 1. Schlauchstafette 2. Kugelstoßen 3. Staffelauf 4. Löschangriff 5. Beantwortung von Fragen Bei jeder Aufgabe wird auch der Eindruck bewertet. Wenn die Gruppe alle Stationen an einem Tag durchlaufen hat, dann werden die Punkte zusammengezählt. Wenn man insgesamt 10 Punkte erreicht hat, dann hat man die Leistungsspange bestanden. Aber leider ist nicht alles Gold was glänzt, denn man kann auch ausscheiden. Schlauchstafette: Bei der Schlauchstafette muss die Gruppe 8 doppelt gerollte C−Schläuche hintereinander auslegen die jeweils von 2 Mann gekuppelt werden. Die Übung beginnt hinter der Startlinie, die Schläuche stehen oder liegen auf dem Boden. Die Gruppe steht nebeneinander einen Meter dahinter. Der Gruppenführer bekommt das Startsignal gegeben und wiederholt dies, dann läuft die Gruppe los und legt die Schlauchleitung aus. Die Übung ist beendet, wenn die Schlauchleitung ohne Verdrehung innerhalb von 75 Sekunden ausgelegt und die Gruppe an der Ziellinie nebeneinander Aufstellung genommen hat. Es gibt dabei folgende zu erreichende Punktzahlen: über 75 Sekunden : 0 Punkte bis 75 Sekunden : 1 Punkt bis 65 Sekunden : 2 Punkte bis 60 Sekunden : 3 Punkte bis 55 Sekunden : 4 Punkte Kugelstoßen: Beim Kugelstoßen muss jeder aus der Gruppe einmal die Kugel werfen, dabei ist ein Anlauf von zwei Schritten erlaubt. Nachdem jeder Spieler geworfen hat, muss die Kugel mindestens 55 Meter zurückgelegt haben. Die männlichen Teilnehmer müssen eine Kugel mit 5kg Gewicht und die weiblichen eine Kugel mit 3kg Gewicht stoßen. Der erste Werfer stößt die Kugel von der Startlinie, der zweite von da an wo die Kugel vom ersten Werfer aufgekommen ist und so weiter, der letzte Werfer muss mit seinem stoß die 55 Meter Marke erreicht haben damit die Aufgabe erfüllt ist. Es gibt dabei folgende zu erreichende Punktzahlen: unter 55 Meter : 0 Punkte bis 59 Meter : 1 Punkt bis 64 Meter : 2 Punkte bis 70 Meter : 3 Punkte über 70 Meter : 4 Punkte Staffellauf: Beim Staffellauf muss die Gruppe 1.500 Meter laufen, jeder der neun Teilnehmer muss die Strecke einmal laufen, wieviel jeder einzelne dabei zurücklegt ist aber egal. Nachdem der erste Läufer seine Strecke zurückgelegt hat übergibt er das Staffelholz an den nächsten, der läuft dann seine Strecke und übergibt das Staffelholz wieder dem nächsten und so weiter. Wenn der letzte die 1.500 Meter Marke erreicht hat dürfen 4 Minuten 10 nicht überschritten sein damit die Aufgabe erfüllt ist. Es gibt dabei folgende zu erreichende Punktzahlen: über 4 Minuten 10 Sekunden : 0 Punkte bis 4 Minuten 10 Sekunden : 1 Punkt bis 3 Minuten 55 Sekunden : 2 Punkte bis 3 Minuten 40 Sekunden : 3 Punkte bis 3 Minuten 25 Sekunden : 4 Punkte Löschangriff: Beim Löschangriff wird ein Löschangriff vorgetragen (ohne Wasser), der so ähnlich ist wie der Bundeswettbewerb. Aber nur mit der Wasserentnahmestelle offenes Gewässer und ohne die Hindernisse. Bei dieser Aufgabe wird die Gruppe von drei Bewertern geprüft. Diese Bewerter übermittel dem Wertungsrichter 4 (für Löschangriff) die Leistung der einzelnen. Der Wertungsrichter bewertet dann die gesamte Gruppe. Beantwortung von Fragen: Alle Angehörigen der Gruppe haben Fragen aus folgenden Gebieten zu beantworten: Organisation Ausrüstung Geräte Löschmittel Löschverfahren der Feuerwehr Unfallverhütung Gesellschafts− und Jugendpolitik Gesamteindruck: Bei allen Aufgaben wird nicht nur die erbrachte Leistung, sondern auch der Gesamteindruck beurteilt. Jeder Wertungsrichter entscheidet selbst, wie sich die Gruppe verhalten hat und gibt ihr eine Note. Alle fünf Noten werden addiert und dann durch fünf geteilt. Für die Durchschnittsnote bekommt die Gruppe Punkte, diese sind wie folgt aufgeteilt : 0 Punkte für mangelhaft / die Gruppe hat nicht bestanden 1 Punkt für genügend / die Gruppe hat bestanden 2 Punkte für befriedigend / die Gruppe befriedigend bestanden 3 Punkte für gut / die Gruppe hat gut bestanden 4 Punkte für sehr gut / die Gruppe hat sehr gut bestanden Punktübersicht: Die Punkte der jeweiligen Disziplin werden vom jeweiligen Wertungsrichter in ein Wertungsblatt eingetragen. Bei jeder Disziplin kann man zwischen null und vier Punkten erreichen. Die Punkte der Disziplinen werden miteinander addiert, dazu kommt die Punktzahl des Gesamteindruckes. Wenn diese zusammen zehn ergeben, dann wurde die Leistungsspange bestanden, wenn nicht hat man sie leider nicht bestanden. Die Gruppe scheidet aus: wenn sie weniger als 10 Gesamtpunkte erreicht hat wenn sie beim Gesamteindruck mangelhaft bekommen hat wenn sie 0 Punkte beim Löschangriff oder der Fragenbeantwortung hat (die Leistungsspange kann frühestens nach vier Wochen wiederholt werden) wenn die Gesamtpunktzahl 10 beträgt, aber die Gruppe bei einer Disziplin 0 Punkte erhalten hat (diese Disziplin kann sofort wiederholt werden)
Leistungswettbewerbe
Dienen der Ausbildung und Kameradschaftspflege.
Leitern
Die Feuerwehr verwendet Leitern vor allem zum Retten aus Höhen und Tiefen, sowie bei der Brandbekämpfung. Man unterscheidet zwischen Drehleitern, Anhängerleitern und tragbare Leitern.
Leitstelle
Die Feuerwehrleitstelle des Landkreises Dithmarschen hat ihren Sitz in Elmshorn.
Hier werden alle Notrufe unter der Notrufnummer 112 entgegengenommen und die zuständigen Feuerwehren oder Rettungsdienste alarmiert.
Leitstelle
Die Rettungsleitstelle (auch Feuerwehreinsatzleitstelle) koordiniert die Einsätze der Rettungsdienste oder Feuerwehr und nimmt Notrufe der Notrufnummer 112 bzw. der nicht bundeseinheitlichen Rettungsdienstnummer 19222 entgegen. Leitstellen sind rund um die Uhr mit so genannten Leitstellendisponenten besetzt, die Disponenten sind Mitarbeiter des Leitstellenbetreibers, d.h. Angestellte der Hilfsorganisation, die die Leitstelle im Auftrag betreibt, oder Beamte der Berufsfeuerwehr, des Landkreises oder einer Kreisstadt. Alle eingegangenen Notrufe werden mit dem Computer erfasst. Anhand der eingegebenen Daten schlägt die Leitstellen-Software an Hand der gespeicherten, so genannten Alarm- und Ausrückeordnung (AAO) die einzusetzenden Rettungsmittel vor. Der Disponent alarmiert über analoge oder digitale Funkmeldeempfänger die zuständigen Rettungskräfte in den Feuer- oder Rettungswachen bzw ehrenamtliche Helfer der SEG/HvO vor Ort. Mittels Sprechfunk werden dann die Einsatzbefehle gegeben. Über Statusmeldungen aus den Fahrzeugen weiß der Leitstellendisponent immer, welche Einsatzfahrzeuge gerade im Einsatz sind. Beispielsweise wird bei einem Beinbruch nur ein Rettungswagen zur Unfallstelle geschickt. Bei Störungen der Vitalfunktionen (Bewusstlosigkeit, Atem- oder Kreislaufstörungen, ...) liegt eine so genannte Notarztindikation vor, d.h. es wird zusätzlich zum Rettungswagen noch ein Notarzt zur Einsatzstelle geschickt. Der Disponent hat weiterhin die - je nach Bundesland unterschiedliche - Hilfsfrist zu beachten. Die Hilfsfrist legt fest, wie schnell ein Rettungsmittel am Einsatzort sein muss. Polizeileitstelle Die Polizeileitstelle koordiniert die Einsätze der Polizei und nimmt Notrufe der Notrufnummer 110 entgegen. Integrierte Leitstelle (ILSt) In einigen Landkreisen gibt es auch sog. integrierte Leitstellen, d.h. in diesen Leitstellen wird sowohl der Rettungsdienst als auch die Feuerwehr disponiert. Dies verringert den Personal- und Technikaufwand erheblich und soll unklare Sachlagen vermindern. Es bedeutet aber auch, dass die eingesetzten Disponenten eine sehr weitreichende Ausbildung in allen Sachgebieten benötigen. In integrierten Leitstellen werden die Notrufnummer (112) sowie eventuell zusätzlich die nicht bundeseinheitliche Rettungsdienstnummer (19222) entgegengenommen. Kombinierte Leitstelle Kombinierte Leitstellen, in denen Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei gemeinsam disponiert werden, sind in Deutschland zum Beispiel in Bayern gebräuchlich, obwohl die Aufgaben von Polizei und den Hilfsorganisationen wie Rettungsdienst und Feuerwehr sehr unterschiedlich sind. In Bayern darf man sich also nicht wundern, wenn man die 112 gewählt hat, und sich dann jemand mit Polizei ... meldet. Die Begriffe kombinierte Leitstellen und integrierte Leitstellen werden oft auch synonym verwendet. Sonstige Es gibt auch noch weitere Leitstellen, zum Beispiel für den nicht notfallgebundenen Krankentransport (sofern er nicht durch die Rettungsleitstelle abgedeckt wird), Hausnotrufsysteme, Werkfeuerwehren (TUIS), oder bei privaten Sicherheitsdiensten. Teilweise sind diese auch in andere Leitstellen integriert.
Lungenautomat
Der Lungenautomat ermöglicht einem Gerätetaucher aus einer mitgeführten Druckluftflasche zu atmen und sich so längerfristig unter Wasser aufzuhalten. Dazu wird die komprimierte Luft aus der Flasche durch den Lungenautomaten auf den in der Umgebung herrschenden Druck des Wassers angepasst. Er ist somit das wichtigste Gerät beim Tauchen. Der Lungenautomat besteht aus zwei Stufen: Die erste Stufe reduziert den Flaschendruck von anfänglich ca. 200 bar auf einen Mitteldruck von ca. 8 bis 12 bar über dem Umgebungsdruck. Die zweite Stufe reduziert den Mitteldruck auf den Umgebungsdruck der jeweiligen Tiefe. Die erste Stufe wird direkt ans Flaschenventil geschraubt. Sie hat mehrere Anschlussmöglichkeiten und besteht in der Regel aus verchromten Messing oder (dem wesentlich teureren) Titan. Die zweite Stufe, die über einen Mitteldruckschlauch mit der ersten verbunden ist, besteht entweder aus Messing oder Kunststoff, oder einer Kombination aus beidem. Sie ist der Teil des Automaten, der über ein Mundstück in den Mund genommen wird und hat die Form einer geschlossenen Tasse mit einem Mundstück (am Boden der Tasse) und einem Auslassventil (gegenüberliegend an der Seite der Tasse). Auf der oberen Seite befindet sich eine Membrane, die so genannte Luftdusche. In der Tasse befindet sich am Anschluss des Mitteldruckschlauch ein Ventil mit einem Kipphebel, der zur Membrane führt. Atmet der Taucher ein, wird die Membrane in die Tasse gezogen und öffnet über den Kipphebel das Ventil zum Mitteldruckschlauch. Atmet der Taucher aus, drückt er die Membrane zurück und das Ventil am Mitteldruckschlauch schließt. Gleichzeitig wird die ausgeatmete Luft durch die Auslassventile aus der Tasse herausgedrückt. Nimmt man den Automaten unter Wasser aus dem Mund, läuft dieser wie auch ein Schnorchel voll. Um ihn zu entleeren atmet man entweder, nachdem man ihn in den Mund genommen hat, aus oder drückt manuell von außen auf die Membrane (daher der Name Luftdusche). An der ersten Stufe sind wenigstens vier Zubehörteile angeschlossen: Die zweite Stufe Der Octopus (eine weitere zweite Stufe für den Partner) Der/die Inflatorschläuche für Jacket und/oder Trockentauchanzug. (Ausrüstungsgegenstände die es dem Taucher ermöglichen im Wasser zu tarieren und so den Auftrieb positiv, negativ oder neutral einzustellen.) Ein Finimeter (ein Manometer welches dem Taucher den verbleibenden Luftvorrat in der Flasche anzeigt, ähnlich der Tankanzeige im Auto). Das Finimeter kann in einer Konsole untergebracht sein, die weitere Instrumente enthalten kann, zum Beispiel Tiefenmesser, Kompass oder einen Tauchcomputer. Moderne Lungenautomaten sind failsafe (ausfallsicher) aufgebaut - das heißt, sie unterbrechen die Luftzufuhr im Falle des Versagens nicht, sondern liefern kontinuierlich Luft. Der Lungenautomat für Pressluftatmer, wie er unter anderem auch bei der Feuerwehr verwendet wird, unterscheidet sich zwar im Aussehen von dem für Taucher, erfüllt jedoch die selbe Funktion. Hier wird der Lungenautomat nicht in den Mund genommen sondern direkt an die Atemschutzmaske angeschraubt. Das Ausatemventil ist hierbei häufig nicht im Lungenautomat integriert, sondern ein Bestandteil der Maske.
Löschdecke
(auch: Brandschutzdecke, Branddecke), ein flexibles, textiles Löschgerät zum Ersticken von Flammen; Prinzip: Absperren der Sauerstoffzufuhr. Man unterscheidet Löschdecken - nach DIN 14155 mit den Maßen 1600 mm x 2000 mm. Diese Löschdecke ist von der Größe her besonders geeignet zum Einhüllen brennender Personen. Sie hat an beiden Ecken einer Schmalseite nicht brennbare Grifftaschen zur leichten und sicheren Handhabung. Sie wird gefaltet in einem Löschdeckenbehälter aufbewahrt. - nach DIN EN 1869 - auch „Haushaltsdecke" genannt - rechteckig oder quadratisch, z.B. 900 mm x 900 mm. Keine Kante darf kürzer als 900 mm oder länger als 1000 mm sein. Sie ist zur Benutzung von nur einer Person bestimmt. Einsatz: Für Kleinbrände, speziell im Küchenbereich, z.B. um überhitztes und in Brand geratenes Speiseöl zu ersticken. Sie wird gefaltet in einem Bereitschaftsbehälter aufbewahrt. Es gibt Löschdecken aus folgenden Stoffarten: - Glasgewebe (Glasfasergewebe), nicht brennbar, Farbe: weiß. - Baumwollgewebe, nicht entflammbar imprägniert. Farbe: hellbeige. - Wollgewebe, nicht entflammbar imprägniert. Farbe: grau-meliert. - Aramidfaser, nicht brennbar. Ein Produkt aus der Raumfahrt. Das Material schmilzt und tropft unter Hitzeinwirkung nicht. Es gibt ferner noch Löschdecken aus Asbest. Das Vorhalten und die Verwendung von Asbestprodukten ist jedoch verboten (Krebsgefahr).
Löschdecke
Eine Löschdecke ist ein textiles Löschgerät zum Ersticken von Flammen, insbesondere zum Einhüllen brennender Personen. Sie findet eine häufige Anwendung in Laboratorien und Chemieräumen sowie anderen Arbeitsbereichen, in denen mit brennbaren Flüssigkeiten gearbeitet wird. Man unterscheidet nach DIN 14055 zwischen Glasgewebe (weiß), imprägniertem Baumwollgewebe (hellbeige),Wollgewebe (graumeliert) und Aramidfasern.
Löscheinsatz
Ein Löscheinsatz (auch L-Einsatz) ist nach den Feuerwehr-Dienstvorschriften jeder Einsatz der Feuerwehr, bei der ein Strahlrohr vorgenommen wird. Diese Definition ist etwas weit gegriffen, da bei sehr vielen Einsätzen, die der technischen Hilfeleistung zugeordnet werden, auch Strahlrohre zum Eigenschutz vorgenommen werden. Beispielsweise sollte die Rettung aus einem Auto auch unter Schutz eines Strahlrohres stattfinden.
Löschen
Löschen - im Sinne der Feuerwehr ist die Bekämpfung eines Schadenfeuers. Dies erfolgt durch den Einsatz von Löschgeräten und Löschmitteln
Löschfahrzeug
Sind Feuerwehrfahrzeuge, die besonders zur Brandbekämpfung und zur Förderung von Wasser sowie zur Durchführung einfacher technischer Hilfeleistung eingesetzt werden. Dazu zählen : Löschgruppenfahrzeuge, Tanklöschfahrzeuge, Trockenlöschfahrzeuge, Tragkraftspritzenfahrzeuge u.a.
Löschfahrzeug
Feuerwehrfahrzeug, das insbesondere zur Brandbekämpfung sowie zur Durchführung einfacher Technischer Hilfeleistungen eingesetzt wird (DIN 14530 Teil 1). Zu den Löschfahrzeugen gehören (teilweise veraltet) die: * Löschgruppenfahrzeuge, * Tanklöschfahrzeuge, * Tragkraftspritzenfahrzeuge, * Trocken-Tanklöschfahrzeuge, * Trockenlöschfahrzeuge und * Sonstige Löschfahrzeuge.
Löschfahrzeuge
Löschfahrzeuge werden zur Brandbekämpfung eingesetzt. Außerdem werden diese zur Durchführung einfacher Technischer Hilfeleistungen eingesetzt. Zu den Löschfahrzeugen gehören: * Löschgruppenfahrzeuge * Tanklöschfahrzeuge * Tragkraftspritzenfahrzeuge * Trocken-Tanklöschfahrzeuge * Trockenlöschfahrzeuge * sonstige Löschfahrzeuge
Löschgruppenfahrzeug
Löschgruppenfahrzeug
Dies ist ein Löschfahrzeug mit einer vom Fahrzeugmotor angetriebenen Feuerwehrlöschkriselpumpe und einer feuerwehrtechnischen Beladung. Es kann zustätzlich mit einer Tragkraftspritze ausgestattet sein. Man unterscheidet folgende Typen: * LF 8/6 * LF 16-TS * LF 16/12 * LF 8 * LF 16 * LF 24
Löschgruppenfahrzeug
st ein Fahrzeug für eine Löschgruppe (Gruppenführer + 8 Mann), mit einer Feuerlöschkreiselpumpe und einer feuerwehrtechnischen Beladung. Übliche Löschgruppenfahrzeuge sind: LF 8/6, LF 16/12, LF 16/TS, LF 24.
Löschlanze
Löschlanzen haben 1,5-3m lange Rohrteile, die zu einer geschlossenen Spitze auslaufen.Im unteren Rohrteil sind 12-16 Löscher mit einem Durchmesser zwischen 4 und 7mm spiralförmig angeordnet. Sie ermöglichen es, schwelende Brände in einer Tiefe von bis zu 2,5m zu erreichen. Dies kann bespielsweise bei schwelenden Heu-und Strohstapeln, Spänebunker, Kohlen- und Müllhalden sein.
Löschmittel
Sind Stoffe, die durch eine bestimmte Löschwirkung die Verbrennung unterbinden. Je nach Eignung für die entsprechende Brandklasse muss das geeignete Löschmittel eingesetzt werden. Bei der Feuerwehr wird Wasser (Löschwasser) als häufigstes Löschmittel eingesetzt. Weitere Löschmittel sind, Schaum (Löschschaum), Löschpulver und Kohlendioxid. Auch Sand und Salz kann bei entsprechenden Bränden eingesetzt werden.
Löschmitteleinheit
Löschmitteleinheit LE ist eine eingeführte Hilfsgröße, die es ermöglicht, die Leistungsfähigkeit unterschiedlicher Feuerlöscherbauarten zu vergleichen und das Löschvermögen der Feuerlöscher zu addieren. Anhand von Tabellen ist es mit Hilfe der Löschmitteleinheiten möglich, die genau Anzahl von Feuerlöschern zur Ausstattung von Arbeitsstätten zu bestimmen. Siehe GUV 10.10 Regeln für die Ausrüstung von Arbeitsstätten in Gebäuden.
Löschpulver B-C
BC- Löschpulver dient der Bekämpfung von Flüssigkeits- und Gasbränden. Hier zeichnet es sich insbesondere durch seine schlagartige Löschwirkung ( heterogene Inhibition) aus. Da das BC- Löschpulver über keine kühlende Wirkung verfügt, muß der Gefahr der Rückzündungen vorgebeugt werden. Einsatzbereiche für BC- Löschpulver sind Raffinerien, Tankanlagen und andere Bereiche in denen Brände der Brandklasse B und C auftreten können. Als Nachteil des BC- Löschpulvers ist insbesondere die große Verschmutzung anzusehen.
Löschpulver- ABC
ABC- Löschpulver wird eingesetzt für die Brandbekämpfung von Fest-, Flüssigkeits- und Gasbränden. Die schlagartige Löschwirkung in den Brandklassen B und C wird durch die inhibierende Wirkung erzielt. In der Brandklasse A beruht die Löschwirkung auf der Bildung einer Sinterschicht die den Sauerstoffzutritt zur Glutzone unterbindet. Einsatzbereiche für ABC- Löschpulver sind überall dort, wo das Brandrisiko mehrerer Brandklassen abgedeckt werden muß ( z.B.Kraftfahrzeuge, Gefahrguttransporte, Heizungsanlagen). Als Nachteil des ABC-Löschpulvers ist insbesondere die große Verschmutzung anzusehen.
Löschschaum
Ist ein Gemisch aus Wasser, Luft und Schaummittel und wird erst an der Einsatzstelle hergestellt. Er wird hauptsächlich zur Brandbekämpfung bei brennbaren Flüssigkeiten eingesetzt, wobei die Hauptlöschwirkung das Ersticken ist. Je nach Anteil der Luft spricht man von hoher oder niedriger Verschäumung. Hohe Verschäumung, also ein hoher Luftanteil ergibt Leichtschaum, ein geringerer Luftanteil ergibt Mittelschaum und durch eine niedrige Verschäumung erzeugt Schwerschaum. Das Schaummittel wird dem fließenden Wasser im Zumischer beigemischt, im Schaumrohr entsteht durch Ansaugen der Umgebungsluft der Schaum, welcher über das Schaumrohr unter Druck abgegeben wird
Löschwasser
Das Löschwasser dient den Feuerwehren beim Bekämpfen von Bränden als Löschmittel. Es wird entweder mitgeführt oder über eine Löschwasserentnahmestelle gefördert. Das Löschwasser ist preiswert und leicht verfügbar. Flüssiges Wasser wird nicht heißer als 100Grad Celsius, damit liegt seine Maximaltemperatur niedriger als der Flammpunkt vieler Stoffe. Die hohe Verdampfungswärme von Wasser vermag große Wärmemengen aufzunehmen. Der Wasserdampf verdrängt den bei einer Verbrennung benötigten Sauerstoff.
Löschwasserentnahmestellen
Löschwasserentnahmestellen sind Objekte aus denen Wasser zur Brandbekämpfung entnommen werden kann. Entnahmestellen sind z.B. Hydranten zur Wassernetnahme aus dem öffentlichen Netz Brunnen zur Grundwasserförderung Zisternen die Wasser speichern Offene Gewässer wie: Seen, Weiher,Teiche,Bäche,Flüsse
Löschwasserteich
Ein offener Löschwasserbehälter mit einem dem Bedarf entsprechendem Fassungsvermögen. Löschwasserteiche waren in früheren Zeiten, als die öffentliche Wasserversorgung noch nicht installiert war, in den meisten Dörfern vorhanden.
Löschwirkung
Ist die Eigenschaft der Löschmittel, die Verbrennung zu beenden. Man unterscheidet: Abkühlen, Ersticken und Inhibitio
Löschwirkung
Ist die Eigenschaft der Löschmittel, die Verbrennung zu beenden. Man unterscheidet: Abkühlen, Ersticken und Inhibition. Abkühlen Das Löschmittel (meist Wasser) nimmt Wärmeenergie auf und entzieht es damit dem brennbaren Stoff, damit sinkt dessen Temperatur. Verdampft das Wasser, so ist dafür die Wärmeenergie sehr groß, diese wird auch dem brennbaren Stoff entzogen, die Temperatur sinkt soweit, dass die Verbrennung zum Erliegen kommt. Ersticken Das eingesetzte Löschmittel verhindert die Luftzufuhr und damit fehlt der für die Verbrennung notwendige Sauerstoff. Genauso verdrängt Kohlendioxid den erforderlichen Sauerstoff. Inhibition (lat. Hemmung) Das Löschmittel greift direkt in den Verbrennungsvorgang ein und unterdrückt die Flammen. Es reagiert mit Löschmittel und brennbarem Stoff.
Löschwirkung
Ist die Eigenschaft der Löschmittel, die Verbrennung zu beenden. Man unterscheidet: Abkühlen, Ersticken und Inhibition.
lage
Lageerkundung; Alle zeitunkritischen Einsätze, wo eventuelle Maßnahmen zunächst durch einen Erkunder der Feuerwehr bestimmt werden müssen
lhilfe
Löschhilfe; Alarmierung zur nachbarschaftlichen Löschhilfe
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