Technische Einsatzleitung Dithmarschen

HBM
Hauptbrandmeister/in
HD- Rohr
HD-Rohr bedeutet Hochdruckrohr und ist ein Schnellangriff. Das Wasser wird von der Hochdruckpumpe über eine Hochdruck-Schnellangriffseinrichtung dem Hochdruckstrahlrohr zugeführt.
HFM
Hauptfeuerwehrmann, -frau
HLF
HLF 20/16
HLM
Hauptlöschmeister/in
Hakenleiter
Die Hakenleiter hat eine Einsatzlänge von 4,40m und wird im Einsatz meist dort gebraucht, wo andere Leitern nicht in Stellung gebracht werden können. Die Hakenleiter hat theoretisch eine unbegrenzte Steighöhe.
Handdrucksprtize
Bevor es motorbetriebene Löschgeräte gab, setzten die Feuerwehren so genannte Handdruckspritzen zur Brandbekämpfung ein. Die Pumpe wurde durch Muskelkraft betrieben, das Löschwasser wurde entweder schon aus Gewässern über Saugschläuche angesaugt oder musste noch per Eimer in die Pumpe gefüllt werden.
Helmlampe
Die Helmlampe wird am Feuerwehrhelm befestigt. Durch die Helmlampe muss der Träger keine Handlampe mehr mitführen, der Lichtstrahl der Lampe leuchtet durch die Befestigung am Helm immer in die Richtung, in die gerade geblickt wird.
Helmlampe
Die Helmlampe wird am Feuerwehrhelm befestigt. Durch die Helmlampe muss der Träger keine Handlampe mehr mitführen, der Lichtstrahl der Lampe leuchtet durch die Befestigung am Helm immer in die Richtung, in die gerade geblickt wird.
Herz- Lungenwiederbelebung
Versagen bei einem Patienten die Vitalfunktionen (Atmung und Kreislauffunktionen) so wird mit der HLW versucht diese wieder zu aktivieren. Die HLW setzt sich aus Atemspende (Mund-zu-Nase) und Herzdruckmassage zusammen
Hilfeleistung
Sammelbegriff für technische Einsätze, z.B. bei Unfällen oder Überschwemmungen.
Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug
Hilfsfrist
Hilfsfrist - "Die Hilfsfrist ist die Zeitdifferenz zwischen dem Beginn der Notrufabfrage - möglichst ab der ersten Signalisierung des ankommenden Notrufes - in der Notrufabfragestelle und dem Eintreffen des ersten Feuerwehrfahrzeuges an der Einsatzstelle." "Die Hilfsfrist setzt sich zusammen aus folgenden Zeitabschnitten: · 1,5 Minuten für die Gesprächs- und Dispositionszeit sowie · 8 Minuten für die Ausrücke- und Anfahrzeit." Siehe Empfehlungen der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren für Qualitätskriterien für die Bedarfsplanung von Feuerwehren in Städten 16.September 1998
Hochdruckpumpe
Die Hochdruckpumpe ist eine Feuerwehrpumpe, die das Löschwasser mit bis zu 40 bar Ausgangsdruck befördert. Direkt an der Hochdruckpumpe ist das HD-Rohr angeschlossen. Durch den hohen Druck am Strahlrohr werden kleine Wassertröpfchen erzeugt (ähnlich wie bei dem Hochdruckreiniger), dadurch wird dem Feuer schneller Wärme entzogen.
Hochdruckstrahlrohre
Hochdruckstrahlrohre sind neuere Entwicklungen mit einem Ausgangsdruck von 40bar.Durch den hohen Druck wird eine starke Vernebelung und damit ein großes Wärmebindungsvermögen erreicht. Wegen der hohen Rückstellkräfte und sofern sie nicht als Hohlstrahlrohr ausgeführt sind, werden diese Rohre mit einem Bogen nach Art eines Stützkrümmers ausgeführt.
Hub-Rettungsfahrzeug
Ein Hubrettungsfahrzeug ist ein Feuerwehrfahrzeug, welches vorrangig zur Rettung von Menschen aus Notlagen, weiterhin auch zur Durchführung technischer Hilfeleistung und zur Brandbekämpfung verwendet wird. Man unterscheidet: * Drehleitern mit und ohne Rettungskorb (DL bzw. DLK) * Gelenkmasten (GM) * Teleskopmasten (TM)
Hubrettungsfahrzeuge
Ein Hubrettungsfahrzeug ist ein Feuerwehrfahrzeug, das vorrangig dem Retten von Menschen aus größeren Höhen dient. Es kann auch zum Vortragen eines Löschangriffs oder für technische Hilfeleistungen eingesetzt werden. z.B. Drehleitern, Gelenkmaste
Hydrant
Mittels Hydranten kann Wasser aus den Rohrleitungsnetzen der Wasserwerke entnommen werden. Hydranten müssen regelmäßig von dem Wasserwerk kontrolliert werden und stets zugänglich sein.
Hydraulische Rettungsgeräte
Die bei der Feuerwehr eingesetzten hydraulischen Rettungsgeräte müssen der DIN 14751 entsprechen. Zu den hydraulichen Rettungsgeräten zählen unter anderem : - Spreizer - Scheren und - Hebewerkzeuge Antriebsarten für hydraulische Rettungsgeräte sind Hand- oder Fußpumpe ( H ), Elektropumpe ( E ) oder Verbrennungsmotorpumpe ( V ). Die Art des Antriebs wird durch Angabe der Buchstaben H, E und V gekennzeichnet.
Hydroschild
Hydroschilder können ohne Bindung von Löschkräften zur Abschirmung gegen Flammen, Rauch, Wärmestrahlung, Brandgase, Staubentwicklungen sowie toxische Gas- und Dampfstrahlen eingesetzt werden. Bei Wasserdurchflussmengen von 800 bis 1800 l/min können je nach Gerätetyp und Betriebsdruck, Wurfhöhen bis zu 10 m und Wurfbreiten bis zu 30 m erreicht werden. Der hohe Wasserdruck presst das Hydroschild fest auf den Boden, so dass es seine Lage während des Einsatzes nicht selbstständig ändern kann.
Hydroschild -B
Das Hydroschild "B" gibt bei 5 bar Betriebsdruck, 1400 l/min Wasser in einer Wurfhöhe von ca. 7 m und in einer Wurfbreite von ca. 24 m ab.
Hydroschild -C
Das Hydroschild "C" gibt bei 5 bar Betriebsdruck, 800 l/min Wasser in einer Wurfhöhe von ca. 6 m und in einer Wurfbreite von ca. 24 m ab.
Höhenrettung
Verfahren, um Personen und Rettungsmannschaften aus einer lebensbedrohlichen Zwangslage in großer Höhe (bzw. Tiefe) zu Sichern und zu Retten.
Höhenrettungsdienst
Angehörige des Höhenrettungsdienstes (HRD) sind Feuerwehrmänner, die am normalen Einsatzdienst teilnehmen und nur auf Anforderung bzw. bei entsprechenden Einsatzlagen ihre spezielle Tätigkeit ausführen. Aufgaben des HRD sind unter anderem: das Abtragen von einsturzgefährdeten Gebäudeteilen, das Retten von in Not geratenen Tieren, das Retten von in Not geratenen Personen in großer Höhe und Tiefen (z.B. Rettung oder Bergung aus Schächten) sowie das Einfangen von suizidgefährdeter Personen
hilfe
Hilfeleistung, Amtshilfe; Einfache technische Hilfeleistung, z.B. festsitzender Aufzug mit eingeschlossenen Personen, verschlossene Wohnungstür mit einer vermuteten hilflosen Person in der Wohnung; Wespennest
Unsere nächsten Termine
Sa, 23.03.2019
06:30 - 14:00
LKN Großübung
Husum
Radio 112
Feuer1
Jens-Uwe Andersson