Technische Einsatzleitung Dithmarschen

E
Entwurf
EL
Einsatzleitung
ELW
Einsatzleitwagen
ELW
Einsatzleitwagen dienen der Einsatzleitung als Organisationszentrum vor Ort. Diese Fahrzeuge sind für organisatorische und leitungsspezifische Aufgaben ausgerüstet. Meist sind diese Fahrzeuge PKW´s und Kleinlastwagen/ Kleinbusse. Selten sind es LKW´s.
EN
Europäische Norm
Ehrenabteilung
Abteilung für Freiwillige Feuerwehrangehörige die keinen aktiven Dienst mehr leisten können. In der Regel Übernahme von Kameraden/Innen die das 60. Lebensjahr vollendet haben.
Ehrenabteilung
Wer mit erreichen der Altergrenze von 60 Jahren aus dem aktiven Dienst ausscheiden muss, wird in die Ehrenabteilungen der Feuerwehren überstellt. Aber auch jüngere Aktive, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr aktiv sein können, werden in die Ehrenabteilung aufgenommen. Sinn ist es, die Kameraden, die nicht mehr können, weiterhin in die Feuerwehr zu integrieren.
Einatmenluft
Einatemluft ist die Luft, die der Mensch und somit auch der Atemschutzgeräteträger einatmet. Sie besteht aus 21% Sauerstoff , 78% Stickstoff , 0,04% Kohlendioxid und 0,96% Edelgasen.
Einsatzdauer des Atemschutztrupps
Einsatzdauer des Atemschutztrupps - Die Einsatzdauer des Atemschutztrupps ist die Zeitdauer des ununterbrochenen Atemluftverbrauches oder der Beatmung eines Filters vom Beginn des Atemluftverbrauches oder vom Beginn des Beatmens des Filters bis zur Beendigung des Atemluftverbrauches oder der Beatmung des Filters.
Einsatzleiter
Führungskraft, die den Einsatz an einer Einsatzstelle leitet. Wer Einsatzleiter ist, ist im Feuerwehrgesetz geregelt. Der Einsatzleiter ist Verantwortlicher für die Durchführung eines Einsatzes. Ihm können Einsatzkräfte anderer Organisationen, z.B. DRK und Einheiten anderer Fachdienste unterstellt sein.
Einsatzleiter
Nach der Feuerwehr-Dienstvorschrift 100 ist der Einsatzleiter die verantwortliche Person für die Einsatzdurchführung. Ihm obliegt die Leitung der unterstellten Einsatzkräfte und die Koordination aller bei der Gefahrenabwehr beteiligten Stellen.
Einsatzleitung
Bezeichnung für die Institution, die einen Einsatz leitet und für die Schadenbekämpfung faktisch und rechtlich die Verantwortung trägt. Die Einsatzleitung besteht aufgrund gesetzlicher Vorgaben beim Feuerwehreinsatz grundsätzlich aus einer organisatorisch/administrativen Leitung (i.d.R. der Bürgermeister) und einer technisch/ taktischen Leitung (i.d.R. der Wehrführer). Der technisch/taktische Leiter wird als Einsatzleiter bezeichnet. Dieser kann zu seiner Unterstützung, z.B. eine Führungsgruppe bzw. einen Stab bilden.
Einsatzleitwagen
Ein Feuerwehrfahrzeug, mit dessen Einrichtung der Einsatzleiter bzw. die Einsatzleitung taktische Einheiten führt (DIN 14507). Er ist mit Kommunikationsmitteln ausgestattet. Der ELW 1 dient der Einsatzleitung zur Anfahrt sowie Erkundung von Einsatzstellen, zur Führung von Taktischen Einheiten und als Hilfsmittel zum Führen von Verbänden ohne stabsmäßige Führung. Bei größeren Schadenslagen wird ein größerer Einsatzleitwagen (ELW 2) benötigt, mit dem stabsmäßig geführt werden kann bzw. der als Führungsmittel für die technische Einsatzleitung im Katastrophenfall dient. Das maximale Gesamtgewicht beträgt 3500 kg beim ELW 1 und 7500 kg (9500 kg bei Allradantrieb) beim ELW 2.
Einsatzleitwagen
Einsatzleitwagen sind Feuerwehrfahrzeuge, mit dem Einsatzleiter bzw. Einsatzleitungen taktische Feuerwehreinheiten führen. Als ELW 1 finden handelsübliche PKW-Limousinen, sowie Geländewagen Verwendung. Als ELW 2 sind vornehmlich Kastenwagen und Kleinbusse geeignet. Als ELW 3 eignen sich LKW-Fahrgestelle mit Sonderaufbauten, sowie Kraftomnibusse.
Einsatzpläne
Einsatzpläne werden für besonders brandgefährdete Objekte(Altstadt) oder aber auch für Industriebetriebe, Altenheime,Krankenhäuser,Schulen u.ä. erstellt. Schon auf der Anfahrt kann man Einsicht in diese Pläne nehmen und schon jetzt taktische Maßnahmen einleiten. Einsatzpläne beinhalten wichtige Faktoren für die Feuerwehr. Z.B. Aufstellplätze für die Fahrzeuge,Wasserentnahmestellen, stationär eingerichtete Brandschutzeinrichtungen, Lagerplätze für gefährliche Stoffe, Heizöltanks oder Brennstofflager.
Einsturz
Teil- oder Gesamteinsturz von Gebäuden sind häufig eine Folge von Bränden oder auch Explosionen. Gebäude bestehen aus Bauteilen wie Wänden, Decken, Türen, Fenstern und Treppen. Die Baustoff die dafür verwendet werden, sind neben Stein, Beton, Stahl und Holz, auch im zunehmenden Maße aus Kunststoff. Einstürze erfolgen bei Bränden, wenn Baustoffe verbrennen oder Bauteile durch die Wärmeeinwirkung ihre Festtigkeit verlieren. Wenn tragende oder stützende Baustoffe betroffen sind, ist die Standsicherheit des Gebäudes gefährdet. Teilweise zerstörte Gebäude befinden sich in einem labilen Gleichgewicht, durch geringe Krafteinwirkung wie z.B. Erschütterung, Löschwasserstrahl oder Wind kann es zu weiteren Einstürzen kommen. Brandverhalten von Baustoffen.
Emission
Emission nennt man die Freisetzung gasförmiger, flüssiger oder fester Stoffe, aber auch von Geräuschen, Erschütterungen, Licht, Wärme und ionisierender Strahlung durch eine Anlage oder einen technischen Vorgang, die in benachbarten Umweltbereichen zu Immissionen führen. Der Begriff Emission wird häufig mit Immission verwechselt.
Entzündlichkeit
(auch: Zündbereitschaft und Zündwilligkeit), Bereitschaft eines brennbaren Stoffes, sich bei Einwirken einer Zündquellezu entzünden. Entzündlichkeit hängt insbesondere von dem Energiegehalt der Zündquelle, der Durchmischung des brennbaren Stoffes mit dem Oxidationsmittel, dem Aggregatzustand und dem Grad der Aufbereitung des Stoffes ab. Zur Beurteilung der Entzündlichkeit werden Sicherheitstechnische Kennzahlen herangezogen, wie z.B. Mindestzündenergie, Temperaturklassen Flammpunkt und Explosionsgrenze. Man unterscheidet: - selbstentzündliche Stoffe: Stoffe, die sich bei normaler Temperatur und normalem Sauerstoffgehalt der Luft ohne äußere oder sonstige Wärmezufuhr erwärmen und entzünden, z.B. weißer Phosphor; - leichtentzündliche Stoffe: Stoffe, die im festen Zustand durch kurzzeitiges Einwirken einer Zündquelle entzündet werden können und nach Entfernen der Zündquelle weiterbrennen. Flüssige leichtentzündliche Stoffe haben einen niedrigen Flammpunkt (< 21 °C) oder entwickeln bei Berührung mit Wasser oder Luftfeuchtigkeit leichtentzündliche Gase und Dämpfe, z.B. Acetylen, Schwefelkohlenstoff, Butan. Hochentzündliche Stoffe. - normalentzündliche Stoffe: Stoffe, zu deren Entzünden mindestens eine Streichholzflamme erforderlich ist. Hierzu gehören die meisten brennbaren Stoffe. - schwerentzündliche Stoffe: Stoffe, zu deren Entzünden energiereichere Zündquellen, z.B. eine Lötlampe, verwendet werden müssen. Beispiele: Koks, Elektron (eine Aluminium-Magnesium-Legierung), Thermit (ein Gemisch aus Eisenoxid- und Aluminiumpulver).
Erdfeuer
Eine Waldbrandart ( Waldbrand ). Es brennen die Bodendecke, die Torf- und Humusschichten, meist bis zur Gesteins oder Wasserschicht. Mit dem Umstürzen der Bäume ist zu rechnen. Die Ausbreitungsgeschwindigkeit eines Erdfeuers beträgt einige hundert Meter je Tag, seine Brandfläche ist meist kreisförmig.
Ersticken
Das eingesetzte Löschmittel verhindert die Luftzufuhr und damit fehlt der für die Verbrennung notwendige Sauerstoff. Genauso verdrängt Kohlendioxid den erforderlichen Sauerstoff.
Ex- geschützt
Geräte die Ex-Geschützt sind haben die Eigenschaft, dass sie nicht funkenreißend sind. D.h. bei z.B. Gas-Einsätzen dürfen nur solche Geräte verwendet werden.
Ex- geschützt
Geräte die Ex-Geschützt sind haben die Eigenschaft, dass sie nicht funkenreißend sind. D.h. bei z.B. Gas-Einsätzen dürfen nur solche Geräte verwendet werden.
Explosion
Sehr schnell ablaufende und unkontrollierte Verbrennung, bei der meist große Gas- und Wärmemengen freigesetzt werden und eine starke Druckwelle entsteht. Explosionen werden von lautem Knall und grellen Lichtblitzen begleitet. Allerdings wird der Begriff Explosion für unterschiedliche Vorgänge verwendet. Man unterscheidet: Verpuffung: Explosion mit geringer Flammenausbreitungsgeschwindigkeit (< 1 m/sec) und geringer Druckwirkung, die meist ausreicht, um Fensterscheiben zu zerstören und Türen aus dem Rahmen zu sprengen. Sie ist meist mit einem dumpfem Knall verbunden. Deflagration: Flammenausbreitungsgeschwindigkeit < 330 m/sec, Druckwirkung bis zu 14 bar. Der Druck reicht aus, um Gebäude ganz oder teilweise zu zerstören. Personen erleiden schwerste Verletzungen. Detonation: Flammenausbreitungsgeschwindigkeit > 330 m/sec, Druckwirkung bis zu 1000 bar. In weitem Umkreis schwerste Zerstörungen, Personen haben kaum Überlebenschancen. Spezielle Explosionen sind: Fettexplosion, Staubexplosion, Knallgasreaktion, Kaminbrand.
Explosion
Unkontrolliertes, sehr schnell ablaufendes Brennen in explosiblem Gemisch bzw. explosibler Atmosphäre, bei dem gleichzeitig große Gas- und Wärmemengen freigesetzt werden und eine starke Druckwelle entsteht. Begleiterscheinungen einer Explosion sind meist greller Lichtblitz und lauter Knall. Die Verbrennungsgeschwindigkeit einer Explosion hängt von der prozentualen Zusammensetzung und Vermischung des brennbaren Stoffes mit dem Oxidationsmittel ab. Siehe Explosionsbereich . Beim Zünden einer Explosion entsteht eine Flammenfront, die das Gemisch ausgehend von der Zündquelle- mit einer bestimmten Flammengeschwindigkeit durchläuft. Man unterscheidet: - Explosion mit geringer Flammengeschwindigkeit (< 1 m/s) und Druckwirkung (< 1 bar). Bezeichnung: Verpuffung, - Explosion mit hoher Flammengeschwindigkeit (< 330 m/s) und Druckwirkung (< 14 bar). Bezeichnung: Deflagration, - Explosion mit sehr hoher Flammengeschwindigkeit (> 330 m/s in Luft) und mit enormer Druckwirkung (> 10 und über 1000 bar). Bezeichnung: Detonation.