Technische Einsatzleitung Dithmarschen

D- Druckschlauch
Den D-Druckschlauch gibt es in zwei Längen (5m und 15 m). Der Innendurchmesser beträgt bei beiden Varianten des D-Druckschlauchs 25 mm. Der D-Druckschlauch ist u.a. Zubehör der Kübelspritze.
DFV
DFV ist die Abkürzung für Deutscher Feuerwehrverband e.V., er wird vom Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes geführt. Der DFV ist eine Vereinigung der deutschen Feuerwehren, ihm gehören auch die Landesfeuerwehrverbände an. Die Aufgaben sind unter anderem die Förderung des Brand-, Umwelt- und Katastrophenschutzes, der Technischen Hilfeleistung, des Rettungsdienstes, Förderung der nationalen und internationalen Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren und mit anderen Organisationen und die Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit.
DFV
Deutscher Feuerwehrverband e.V.
DIN
Deutsches Institut für Normung
DJF
Deutsche Jugendfeuerwehr im DFV
DL
Drehleiter
DL
Sie gehört zur Gruppe der Hubrettungsfahrzeuge, worauf eine Leiter aufgebaut ist, die ausfahrbar, aufrichtbar und drehbar ist. In Deutschland haben Drehleitern eine Rettungshöhe von 12 bis 23 Metern. In höheren Gebäuden (Hochhäusern) können sie nicht mehr eingesetzt werden, bei diesen werden entsprechende Rettungswege (abgetrennte Treppenhäuser) von der Bauordnung gefordert. Mit Drehleitern können Menschen, natürlich auch Tiere aus größerer Höhe gerettet und Brandbekämpfung von oben vorgenommen werden. Die Bezeichnung erfolgt durch die Buchstaben DL und zwei angehängten Zahlen mit Nennrettungshöhe und Nennausladung in Metern, z.B. DL 23-12, bzw. DLK 23-12 (Drehleiter mit Korb).
DLK
Drehleiter mit Korb
DME
Digitaler Meldeempfänger. Es wird unterschieden zwischen dem DME I Melder, der als sogenannter Nur- Ton Melder dem Feuerwehrmann (SB) akustisch anzeigt, ob es sich um einen Brandeinsatz oder um einen Hilfeleistungseinsatz handelt und dem DME II Melder, bei dem zusätzliche Nachrichten (Einsatzstichwort und Einsatzadresse) im Display angezeigt werden.
DSt
Dienststelle
DStL
Dienststellenleiter
Dachaufsetzer
Dachaufsetzer - sind Schilder, die auf dem Dach eines Kraftfahrzeuges durch Magnet, Klemmen oder Schrauben angberacht werden und andere Verkehrsteilnehmer über eine bestimmte Eigenschaft des Fahrzeugs (Taxi) oder der Insassen (Arzt) aufklären soll. Es ist zu unterscheiden zwischen a) beleuchteten und b) unbeleuchteten Dachaufsetzern. Nach § 49 StVZO sind nur solche Beleuchtungseinrichtungen erlaubt, die vorgeschrieben sind oder für zulässig erklärt wurden. a) Beleuchtete (blinkende) Dachaufsetzer sind nach § 52 Abs. 6 StVZO nur für Ärzte im Notfalleinsatz zugelassen, soweit sie zuvor eine entsprechende Berechtigung von der Zulassungstelle erhalten haben. Im Übrigen dürfen noch Taxischilder beleuchtet sein. Blinkende oder leuchtende Dachaufsetzer für PKW der Angehörigen der Feuerwehr sind im öffentlichen Straßenverkehr unzulässig, also auch beim haltenden oder parkenden PKW. b) Unbeleuchtete Dachaufsetzer sind, soweit sie der Bauart nach zugelassen sind, erlaubt. Insbesondere ist auf eine eventuelle Geschwindigkeitsbegrenzung zu achten. Allerdings lösen diese Dachaufsetzer keinerlei Vorrechte für die Verwender und auch keine Pflichten für andere Verkehrsteilnehmer aus, allenfalls haben sie für andere Verkehrsteilnehmer einen erklärenden Charakter.ST deNIS - ist das deutsche Notfallvorsorge- und Informationssystem. Es handelt sich dabei um eine Projektgruppe, die ein Serviceangebot des Bundesverwaltungsamtes - Zentralstelle für Zivilschutz (ZfZ) - im Auftrag der Bundesregierung erstellt hat. Dort finden Sie eine umfangreiche Linksammlung in den Bereichen Katastrophenschutz, Zivilschutz und Notfallvorsorge. Inzwischen gibt es auch deNIS II für einen bestimmten Nutzerkreis.
Deflagration
Flammenausbreitungsgeschwindigkeit < 330 m/sec, Druckwirkung bis zu 14 bar. Der Druck reicht aus, um Gebäude ganz oder teilweise zu zerstören. Personen erleiden schwerste Verletzungen
Dekontamination
Unter Dekontamination oder kurz auch Deko versteht man vereinfacht eine Reinigung von Menschen und Geräten, die im Zuge eines Einsatzes kontaminiert wurden. Je nach Art der Kontamination müssen sich die Massnahmen richten. Wichtig ist auf jeden Fall der Selbstschutz,das bedeutet die Mannschaft, die die Deko-Arbeiten durchführt, darf sich nicht selbst verunreinigen und die Schadstoffe verschleppen. Bereits bei einem Brand werden heute so viele Schadstoffe frei, die sich in der Brundschutzbekleidung festsetzen kann, so dass man schon nach einem Atemschutzeinsatz die betroffene Mannschaft dekontaminieren soll. Da man diese Brandgase nicht einfach nachweisen kann, muss man eigentlich unkontrolliert arbeiten. Die einfachste Methode ist der Kleidungungswechsel und das Sammeln der Ausrüstungsgegenstände um sie später fachgerecht reinigen zu können. Wichtig ist dabei, dass man dabei die Schadstoffe nicht direkt auf die Haut bringt. Deshalb soll man auch die Atemschutzmaske zum Schluss ablegen. Eine weitere Möglichkeit besteht mit Wasser zu reinigen. Dabei ist das für eine spätere fachgerechte Entsorgung Wasser aufzufangen. Schwieriger wird die Situation bei Chemie- oder Strahlenunfällen. In beiden Fällen sollte man die Mannschaft vorher und nachher mit Messgeräten messen um einen Erfolg der Dekomassnahmen feststellen zu können.
Detonation
Plötzliche Zerfalls- oder Oxidationsreaktion, die mit einer Stoßwelle gekoppelt ist und im Unterschied zur Deflagration oberhalb der Schallgeschwindigkeit abläuft. Durch die im Wellenkopf der Stoßwelle auftretenden hohen Temperatur- und Drucksprünge wird die Reaktion schlagartig ausgelöst.
Dienstgrad
Bezeichnung für die hierarchische Stellung, z.B. bei der Feuerwehr oder der Polizei (s. Tabelle). Die Dienstgrade sind von der Funktion abhängig, die der Feuerwehrangehörige wahrnimmt; innerhalb eines bestimmten Rahmens sind die Dienstgrade leistungsbezogen oder spiegeln auch die Zeitdauer der Ausübung einer Funktion wider. Die Dienstgrade der Freiwilligen Feuerwehren sind in den einzelnen Ländern verschieden. Die Dienstgrade der Berufsfeuerwehrangehörigen entsprechen den beamtentypischen Grundamtsbezeichnungen und dürfen nicht mit den Dienstgraden der Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren gleichgesetzt werden. Vom Grundsatz gilt das in der Tabelle dargestellte System bundesweit. Bei Frauen wird der Wortteil „-mann" durch ,,-assistentin" ersetzt. - Dienstgrade bei der Polizei; sind abhängig von der Laufbahngruppe (mittlerer, gehobener und höherer Dienst), in der sich der Beamte/Beamtin befindet. Im Polizeivollzugsdienst bestehen die Laufbahnen der Schutzpolizei und Kriminalpolizei. Die Dienstgrade der Polizei sind bundeseinheitlich festgelegt (Tabelle). Bei Frauen wird in der Dienstbezeichnung die Endung „in" angehängt, z.B. Polizeihauptmeisterin.
Dienstgrade
Bei Feuewehren werden, Länderabhängig, Dienstgrade vergeben. Die Vergabe der Dienstgrade richtet sich nach Dienstalter, Ausbildungsstand und Dienstverwendung.
Drehleiter
Sie gehört zur Gruppe der Hubrettungsfahrzeuge, worauf eine Leiter aufgebaut ist, die ausfahrbar, aufrichtbar und drehbar ist. In Deutschland haben Drehleitern eine Rettungshöhe von 12 bis 23 Metern. In höheren Gebäuden (Hochhäusern) können sie nicht mehr eingesetzt werden, bei diesen werden entsprechende Rettungswege (abgetrennte Treppenhäuser) von der Bauordnung gefordert. Mit Drehleitern können Menschen, natürlich auch Tiere aus größerer Höhe gerettet und Brandbekämpfung von oben vorgenommen werden. Die Bezeichnung erfolgt durch die Buchstaben DL und zwei angehängten Zahlen mit Nennrettungshöhe und Nennausladung in Metern, z.B. DL 23-12, bzw. DLK 23-12 (Drehleiter mit Korb).
Druckbegrenzungsventil
Armatur, die bei langen Schlauchstrecken zwischen zwei Pumpen installiert wird. Das Druckbegrenzungsventil verhindert, dass sich zu hohe Drücke in der Schlauchleitung stauen.
Druckgegrenzungsventil
Das Druckbegrenzungsventil wird in die Förderleitung gekuppelt und sorgt dafür, dass hohe Drücke in den Schlauchleitungen verhindert werden. Dazu leitet es einen Teil des sich stauenden und somit hohen Druck verursachenden Wassers in Freie ab. Es ist so konstruiert, dass der Überdruck innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde abgebaut wird. Mit Hilfe eines Einstellknopfes lassen sich Drücke zwischen 2 und 16 bar einstellen. Spätestens bei 0,5 bar über dem eingestellten Druck öffnet und spätestens bei 0,5 bar unter dem eingestellten Druck schließt das Druckbegrenzungsventil. Sei werden vor dem Verteiler und Pumpen in die Förderleitung eingebaut.
Druckluft- Schlauchgerät
Ein Atemschutzgerät, bei dem dem Atemschutzgeräteträger Druckluft aus einer Druckluftversorgung oder aus Druckluftflaschen über eine Schlauchleitung von maximal 50m Länge mit einem Regelventil oder einer atemgesteuerten Dosiereinrichtung zugeführt wird (DIN EN 139).
Drucklüfter Hochdrucklüfter Belüftungsgerät
Bei allen Bränden entstehen Rauch und giftige Gase. In Gebäuden stellen sie nicht nur eine lebensbedrohende Gefahr für eingeschlossene Personen dar, sie erschweren auch durch schlechte Sicht das Vorrücken der Einsatzkräfte. Durch (künstliche) Belüftung mit einem Drucklüfter wird der Brandrauch aus dem Gebäude gedrückt. Das Gerät arbeitet wie ein starkes Gebläse, das durch einen Verbrennungsmotor, Elektromotor oder durch Wasserkraft (Turbine) angetrieben wird.
Druckschlauch
Er dient der Beförderung von Löschmitteln, in der Hauptsache Wasser. Im leeren Zustand kann er gerollt oder gefaltet werden und ist damit leicht transportierbar. Das Löschmittel wird im Schlauch unter Druck transportiert, deshalb muss er entsprechende Eigenschaften aufweisen. Die Unterscheidung in A-, B-, C- und D-Schlauch ergibt sich aus dem Innendurchmesser. Häufig verwendete Druckschläuche sind B- und C-Schläuche.
Druckschlauch -B
Den sog. B-Schlauch gibt es in 5 m und 20 m Länge. Beide Ausführungen haben einen Innendurchmesser von 75 mm. Der Prüfdruck beträgt 24 bar, der Gebrauchsprüfdruck liegt bei12 bar. Die 20m Version wird vornehmlich zur Förderung von Löschmittel über lange Strecken, sowie zur Brandbekämpfung bei größeren Schadensobjekten zwischen Verteiler und Strahlrohr platziert. Hingegen wird die 5m Ausführung vornehmlich zwischen Feuerlöschkreiselpumpen und Hydranten angeschlossen. Grund: Hydranten geben das Löschwasser oft nicht mit dem gewünschten Druck ab. Mit der Pumpe wird das Wasser aus dem Hydranten entnommen und in der Pumpe unter Druck gesetzt.
Druckschlauch -C
Der Druckschlauch der Größe C hat eine Länge von 15 m und einen Durchmesser von 42mm. Prüfdruck 24 bar, Gebrauchsprüfdruck 12 bar. Der C-Schlauch wird vornehmlich zwischen Verteiler und Strahlrohr platziert. Durch den geringen Durchmesser ist er zur Löschmittelförderung nicht speziell geeignet.
Druckschlauch -D
Der D-Schlauch hat eine Länge von 5 m und einen Durchmesser von 25 mm. Prüfdruck 12 bar, Gebrauchsprüfdruck 8 bar. Er wird vornehmlich, in Verbindung mit dem D-Strahlrohr zur Bekämpfung von Klein- und Entstehungsbränden sowie zum Ablöschen von Glutnestern verwendet. Ebenso gehört der D-Druckschlauch zum Zubehör der Kübelspritze.
Dämpfe
Als Dämpfe bezeichnet man in den gasförmigen Zustand übergegangene Stoffe mit einem Siedepunkt ab 20 °C. Beispiele für Siedepunkte: Ether 35 °C Ethanol 78,5 °C Terpentinöl 160 °C Teer 300 °C