Technische Einsatzleitung Dithmarschen

Führungsstufen

 

Führungsstufe A

Einsatzmittel: bis zu 2 Gruppen, ohne Führungseinheit

Einsatzleiter: örtlicher Einheitsführer

Beschreibung: Allgemeine Schadenslagen Diese Ereignisse werden organisatorisch mit den Möglichkeiten der Rettungsdienstes und Feuerwehreinsatzleitstellen der Kreise und kreisfreien Städte und den Einsatzleitstellen der Polizei im Zusammenwirken mit den örtlichen Einsatzleitungen der Feuerwehr oder der Einsatzleitung des Rettungsdienstes bewältigt. Denkbar ist, dass sich ursprünglich als Allgemeine Schadenslagen eingestufte Ereignisse zu örtlichen Großschadenslagen weiterentwickeln können.

Führungsstufe B

Einsatzmittel: bis zu 3 Zügen, mit Führungstrupp

Einsatzleiter: örtlicher Einheitsführer

Beschreibung: Örtliche Großschadenslagen Hier handelt es sich um Schadenlagen, die unterhalb der Katastrophenschwelle liegen, die aber das Einsetzen der TEL erfordern können, und zwar als Führungsunterstützungsinstrument der örtlichen Einsatzleitung oder der zuständigen örtlichen Ordnungsbehörde. Sofern die TEL zur Unterstützung der örtlichen Einsatzleitung oder der zuständigen örtlichen Ordnungsbehörde als Führungsunterstützungsinstrument eingesetzt wird, entlastet sie diese durch die Wahrnehmung von klassischen Aufgaben der Sachgebiete S 1 und S 2 sowie S 4 bis S 6.

Führungsstufe C

Einsatzmittel: bis zum Verband, mit Führungsgruppe

Einsatzleiter: örtlicher Einheitsführer

Beschreibung: Örtlich erweiterte Großschadenslagen In dieser Stufe ist es entscheidend, ob es sich um eine Gefahrenlage unterhalb der Katastrophenschwelle handelt oder ob der Katastrophenfall festgestellt wird. Bei der Übernahme nach dem Selbsteintrittsrecht nimmt die TEL die operativ-taktische Führung der Einsatzkräfte wahr. Zusätzlich können im Zusammenwirken mit den Führungsebenen der anderen Aufgabenträger die Einsatzmaßnahmen koordiniert werden. Sowohl im Falle der Übernahme der Führung durch die Gefahren- oder Katastrophenabwehrleitung auf der Grundlage des Selbsteintrittsrechtes als auch nach der Feststellung des Katastrophenfalles kann nach der DV 100 im Führungsstab auf einen eigenen operativ-taktischen Sachbereich Einsatz verzichtet werden. Der Kreis Dithmarchen beläßt jedoch auch dann den operativtaktischen Einsatzbereich im Führungsstab und besetzt die TEL zusätzlich. Dieser arbeitet dann eng mit der TEL zusammen. Grundsätzliche Führungsentscheidungen der Gefahren- oder Katastrophenabwehrleitung werden weiterhin im Führungsstab getroffen.

Führungsstufe D

Einsatzmittel: mehrere Verbände, mit Führungsstab

Einsatzleiter: Leiter des Stabes

Beschreibung: Örtlich erweiterte Großschadenslagen In dieser Stufe ist es entscheidend, ob es sich um eine Gefahrenlage unterhalb der Katastrophenschwelle handelt oder ob der Katastrophenfall festgestellt wird. Bei der Übernahme nach dem Selbsteintrittsrecht nimmt die TEL die operativ-taktische Führung der Einsatzkräfte wahr. Zusätzlich können im Zusammenwirken mit den Führungsebenen der anderen Aufgabenträger die Einsatzmaßnahmen koordiniert werden. Sowohl im Falle der Übernahme der Führung durch die Gefahren- oder Katastrophenabwehrleitung auf der Grundlage des Selbsteintrittsrechtes als auch nach der Feststellung des Katastrophenfalles kann nach der DV 100 im Führungsstab auf einen eigenen operativ-taktischen Sachbereich Einsatz verzichtet werden. Der Kreis Dithmarchen beläßt jedoch auch dann den operativtaktischen Einsatzbereich im Führungsstab und besetzt die TEL zusätzlich. Dieser arbeitet dann eng mit der TEL zusammen. Grundsätzliche Führungsentscheidungen der Gefahren- oder Katastrophenabwehrleitung werden weiterhin im Führungsstab getroffen.